Startseite » Sortiment » Biber-Geschichte          Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse   
     
Sortiment
Biber Bären (5)
Biber Berge (3)
Biber Brauchtum (4)
Biber Blumen (6)
Biber Kloster (5)
Biber Foto-Biber (1)
Biber Werbung (3)
Biber Sternzeichen
Biberli diverse Sujets (4)
Biberli Samichlaus (4)
Biber Weihnachten (3)
Biberli Konfekt
Literatur (1)
Aktuelle Produkte Zeige mehr
Biberli Samichlaus auf Snowboard
Biberli Samichlaus auf Snowboard
5.80
Schnellsuche
 
Produkte mit Stichworten suchen.
Detail Suche
Biberhus
Wir über uns und
des Bäckers Geheimnis


Biber-Geschichte

Von A wie Anis und Z wie Zimt
Informationen
Lieferung / Versand
Datenschutz
Unsere AGB's
Kontakt
Biber-Geschichte HEADING_TITLE

Die Vorgeschichte einer der bekanntesten kulinarischen St. Galler Spezialität verliert sich im 15. Jahrhundert, als die Gebäcknamen Bymen- und Bimenzelten ins Licht der schriftlichen Überlieferungen traten. Bimen kommt vom lateinischen pigmentum (Gewürz), zelten vom mittelhochdeutschen „zelte“ (ausgebreitet).

Aufsehen erregten Bimenzelten im Jahre 1462 im Zusammenhang mit verbotenen Glückspielen,
die dem Volk ein Gaudi, den Behörden jedoch ein Dorn im Auge waren. In Appenzell Ausserrhoden kannte man das „Biber umlegen (omlegge): Dabei wurden Lebkuchen an die Herumstehenden verteilt. Wer als Letzter drankam, musste für das Verteilte aufkommen.

Es gab eigene Model für die verschiedenen Anlässe im kirchlichen Festkreis und im Bürgerlichen Leben. Meist wurden sie aus Birnbaumholz geschnitzt.

In St. Gallen waren es interessanterweise Gürtler, die sich laut Zunftbuch von 1511 als Bimenzelter betätigen durften. Das Stadtbuch von 1673 bestätigte die Bimenzelterei grundsätzlich als freies Gewerbe, gestattete dieses aber auch ausdrücklich Krämern. Auch die Spengler fanden Gefallen an der Lebküchlerei. Zu jener Zeit war es samstags sowie an Markttagen ausschliesslich Ihnen gestattet, Gürtel, Honig und Bimenzelten zwischen der St. Lorenzen Kirche und dem Bach (bloss Schritte vor dem Tor zum Klosterbezirk) anzubieten.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts annoncierten Zuckerbäcker und Konditoren als deren Nachfolger
Ihr Produkt als Biberzelten. Jahrzehnte später priesen Zeitungs-Inserate Biber, Gewichtsbiber und Biberstücke an. Die Gebäcksnamen Biber und Biberli bürgerten sich im Sprachgebrauch der Ostschweizer Kantone ein und wurden mit der Zeit in der ganzen Deutschweiz zum Begriff.

Möchten Sie mehr erfahren?

Im Buch: OSTSCHWEIZER LEBKUCHENBUCH, von Albert Spycher, 2000, Appenzeller Verlag
werden Geschichte und Eigenart traditionsreicher Honigteiggebäcke der Ostschweiz gesamthaft dargestellt. Es ist in unserem Online-Biberhus-Shop erhältlich.

Weiter
Warenkorb Zeige mehr
0 Produkte
Bestseller
01.Biberli Bär
02.Biberli Gruss St. Gallen
03.Biber Blumen
04.Bär Biber 3
05.Bär Biber 1
06.Foto-Biber (Spezialartikel, bitte klicken)
07.Krippenbiber klein
08.Herz-Blumen Biber
09.Kathedrale Gruss St. Gallen Marzipan
10.Bär Biber 2
Bewertungen Zeige mehr
Es liegen noch keine Bewertungen vor
Währungen